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Grundlagen

Deckungsgrad

Zeigt in Prozent, welchen Anteil der Kosten einer Aufgabe bestimmte Einnahmen decken, etwa Gebühren oder Eintrittsgelder.

Genauer erklärt

Der Deckungsgrad setzt bestimmte Erträge ins Verhältnis zu den zugehörigen Aufwendungen oder Kosten. Angenommen, ein Angebot kostet 100.000 Euro und bringt 40.000 Euro an Gebühren: Dann liegt der Deckungsgrad bei 40 Prozent. Welche Erträge und Kosten genau gemeint sind, muss bei der Kennzahl stehen.

In kommunalen Berichten können auf der Ertragsseite auch Zuschüsse stecken. Dann zeigt der Wert nicht allein, welchen Anteil Eintrittskarten oder Gebühren finanzieren. Eine Kostendeckung nach Gebührenrecht kann auf einer eigenen Kostenrechnung beruhen, die von der Ergebnisrechnung abweicht. Auch interne Verrechnungen verändern die Aussage. Vergleichen Sie deshalb nur Werte mit gleichem Zeitraum, gleichem Rechnungskreis und gleichen Positionen. Ein hoher Deckungsgrad beweist weder guten Service noch sparsames Wirtschaften. Er sagt nur, welchen Anteil der festgelegten Kosten die festgelegten Erträge decken.

Weitere Begriffe: Grundlagen