Grundlagen
Investitionssaldo
Geld, das für Investitionen hereinkommt, abzüglich des Geldes, das die Stadt für Investitionen auszahlt.
Genauer erklärt
Der Investitionssaldo vergleicht, was die Stadt für Investitionen einnimmt und was sie dafür auszahlt. Einzahlungen sind etwa Zuschüsse für Bauprojekte oder Erlöse aus Verkäufen. Auszahlungen sind etwa Bauvorhaben oder der Kauf von Fahrzeugen und Beteiligungen an Unternehmen. Ist der Saldo negativ, reichen die Investitionseinzahlungen nicht für die Investitionsauszahlungen.
Ein negativer Saldo ist kein Verlust im Jahresergebnis. Ein gekauftes Gebäude oder Fahrzeug ist zunächst Vermögen der Stadt. Aufwand entsteht erst nach und nach über Abschreibungen, also den Wertverlust – ähnlich wie bei einem privat gekauften Auto. Neue Kredite und Tilgungen zählen nicht hierzu, sie stehen gesondert bei der Finanzierungstätigkeit. Auch ein positiver Wert ist nicht automatisch gut: Er kann etwa aus Verkäufen oder verschobenen Bauprojekten entstehen. Für ein Urteil muss man die einzelnen Investitionen und ihren Umsetzungsstand kennen.