Grundlagen
Restbuchwert
Der Wert, mit dem ein Gegenstand nach dem bisherigen Wertverlust noch in den Büchern der Stadt steht.
Genauer erklärt
Der Restbuchwert ist der Wert, der nach bisherigen Wertminderungen noch in der Bilanz steht. Ausgangspunkt sind meist die Kosten für Kauf oder Bau. Bei älteren Gegenständen kann es auch der Wert sein, mit dem die Stadt sie in ihre erste Bilanz übernommen hat (Eröffnungsbilanz). Abschreibungen senken den Wert Jahr für Jahr – wie bei einem Auto, das mit jedem Jahr weniger wert ist. Spätere Erweiterungen, die als Vermögen verbucht werden, oder zulässige Zuschreibungen können ihn wieder verändern.
Der Buchwert sagt nichts über den Zustand. Ein altes Fahrzeug kann noch zuverlässig fahren, obwohl es fast vollständig abgeschrieben ist. Umgekehrt beweist ein hoher Restbuchwert keinen guten technischen Zustand. Auch Verkaufspreis oder Kosten eines Ersatzneubaus lassen sich daraus nicht ablesen. Der Anlagenspiegel erklärt die Entwicklung in den Büchern. Wie gut etwas nutzbar ist und was investiert werden muss, steht in Zustandsberichten und Projektunterlagen.