Kommunalfinanzen · Erträge

Bestandsveränderungen

Wertänderung bei selbst hergestellten Dingen oder Leistungen, die am Jahresende noch nicht abgegeben sind.

Was bedeutet Bestandsveränderungen genau?

Stellt die Stadt etwas her und gibt es im selben Jahr noch nicht ab, stehen die Herstellungskosten schon im Ergebnis. Damit dort nicht nur die Kosten ohne den geschaffenen Wert stehen, wird der Zuwachs an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen als Ertrag gebucht. Wächst dieser Bestand, verbessert das das Ergebnis. Schrumpft er, kann das Ergebnis entsprechend sinken. Gemeint ist nur dieser Bestand, nicht das gesamte Vermögen der Stadt.

Die Zeile sagt nichts darüber, wie viel Geld in der Kasse ist. Sie ist auch nicht dasselbe wie aktivierte Eigenleistungen: Die erfassen eigene Arbeit an Dingen, die die Stadt selbst lange nutzt. Ob und in welcher Höhe Bestandsveränderungen in einem Bonner Jahr vorkommen, zeigt nur die jeweilige Rechnung. Dass es die Zeile gibt, heißt noch nicht, dass sie wirtschaftlich wichtig ist. Bei auffälligen Werten kommt es darauf an, um welchen Bestand es geht und wie er bewertet wurde.

Konkrete Bonner Zahlen finden Sie in den Berichten zu Bonns Finanzen. Dort nennt jede Zahl ihr Jahr, ihren Status (etwa Plan oder Ist) und die Originalquelle.

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