Wie viele Stellen hat die Stadt Bonn?

Feuerwehr, Kitas und Bürgeramt brauchen Personal. Hier sehen Sie die geplanten Kosten und Stellen – nicht die Zahl aller Beschäftigten.

Wie sich die Personalkosten 2026 tatsächlich entwickeln, erklärt der Haushaltsausblick 2026 – mit Jahresprognose und den Besonderheiten bei Personal- und Pensionskosten.

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Datenbasis2026 · Plan · Stellenplan der Gemeindeverwaltung
Quelle

Was kostet das Personal?

Im Plan 2026 stehen 441 Mio. €441.221.765 € Personalaufwendungen für die aktiven Beschäftigten (Gehälter, Beamtenbezüge, Sozialversicherung). Getrennt davon kommen 48,6 Mio. €48.589.751 € Versorgungsaufwendungen für Pensionen hinzu.

Personal- und Versorgungsaufwendungen Plan 2026
AufwandsartBetrag
Personalaufwendungen441 Mio. €441.221.765 €
Versorgungsaufwendungen48,6 Mio. €48.589.751 €

Quellen dieser Tabelle

Haushaltsplan 2025/2026 – Gesamtergebnis- und Gesamtfinanzplan

Gilt für: Personalaufwendungen, Versorgungsaufwendungen

Beamtinnen und Beamte

Sie bekommen im Ruhestand keine Rente, sondern eine Pension von der Stadt. Was die Stadt heute für künftige Pensionen in den Büchern vormerkt (Zuführung zu Pensionsrückstellungen), zählt zu den Personalaufwendungen. Laufende Pensionen und die zugehörige Vorsorge zählen zu den Versorgungsaufwendungen.

Tarifbeschäftigte

Sie sind wie andere Angestellte renten- und sozialversichert. Gehälter, Sozialbeiträge und die Zusatzversorgung (eine Art Betriebsrente) zählen vollständig zu den Personalaufwendungen.

Woher die Zahlen stammen und was sie nicht zeigen

Warum stehen hier keine Kosten je Stelle? Die Aufwendungen gelten für das ganze Jahr und die gesamte Kernverwaltung. Die besetzten Stellen sind dagegen eine Momentaufnahme vom 30.06.2024, ohne Sondervermögen, und sie zählen Stellen, nicht Personen. Beides lässt sich nicht sinnvoll durcheinander teilen. Außerdem ist ein Aufwand nicht automatisch eine Auszahlung im selben Jahr.

Genehmigte Stellen im Zeitverlauf

Zwischen 2023 und 2026 wächst der Stellenplan um 52,5 Stellen, also um 0,9 Prozent. Beamten- und Tarifstellen wachsen dabei um etwa gleich viele Stellen. In Prozent ist der Zuwachs bei den Beamtenstellen größer, weil es von ihnen weniger gibt.

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Alle Werte stehen direkt unter dem Diagramm als Tabelle bereit.

Stellen laut Stellenplan (Gemeindeverwaltung)
JahrBeamtinnen und BeamteTarifbeschäftigteZusammen
20261.9234.1016.024
20251.9194.1006.019
20241.9244.109,56.033,5
20231.8974.074,55.971,5

Tatsächlich besetzt waren am 30.06.2024 5.518,5 von 6.033,5 genehmigten Stellen – rund 8,5 Prozent waren offen. Unbesetzte Stellen können Kosten sparen, aber auch die Arbeit der Verwaltung erschweren. Vertretungen, Überstunden und Aufträge an externe Firmen sind hier nicht erfasst.

Woher die Zahlen stammen und was sie nicht zeigen

Datenbasis: Stellenplan im Haushaltsplan 2025/2026 (Teil A Beamte, Teil B Tariflich Beschäftigte). Status: Plan. Die besetzten Stellen sind eine Ist-Momentaufnahme vom 30.06.2024. Umfang: Gemeindeverwaltung ohne Sondervermögen (Theater, Seniorenzentren, Städtisches Gebäudemanagement). Einheit: Stellen, nicht Personen. Der amtliche Stellenplan schlüsselt jede Stelle nach Besoldungs- und Entgeltgruppe sowie Produktgruppe auf: Stellenplan 2025/2026 als PDF öffnen