Kommunalfinanzen · Verwaltung und Haushalt
Kreditschulden
Geld aus aufgenommenen Krediten, das die Stadt an einem Stichtag noch zurückzahlen muss.
Was bedeutet Kreditschulden genau?
Kreditschulden sind der noch nicht zurückgezahlte Teil aller aufgenommenen Kredite an einem bestimmten Tag – wie die Restschuld eines Hauskredits. Es gibt zwei Arten: Investitionskredite finanzieren Investitionen wie Schulbauten. Liquiditätskredite sichern die Zahlungsfähigkeit, ähnlich einem Dispokredit.
Der Bestand ist etwas anderes als die Kreditaufnahme eines Jahres. Tilgungen senken ihn. Bei einer Umschuldung ersetzt ein neuer Kredit einen alten, ohne dass die Schulden entsprechend steigen. Beim Bonner Schuldenbericht und beim NRW-Vergleich muss derselbe Umfang gemeint sein – nur der Kernhaushalt oder auch ausgegliederte Einheiten. Kreditschulden sind nicht alle Verpflichtungen der Bilanz: Offene Lieferantenrechnungen und Rückstellungen stehen in anderen Posten. Pro-Kopf-Schulden sind eine Vergleichszahl, keine persönliche Schuld der Einwohner.
Konkrete Bonner Zahlen finden Sie in den Berichten zu Bonns Finanzen. Dort nennt jede Zahl ihr Jahr, ihren Status (etwa Plan oder Ist) und die Originalquelle.
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