Kommunalfinanzen · Grundlagen

Sachanlagen

Anfassbare Vermögenswerte, die die Stadt lange nutzt, etwa Grundstücke, Straßen, Gebäude und Fahrzeuge.

Was bedeutet Sachanlagen genau?

Sachanlagen sind alle anfassbaren Dinge, die die Stadt dauerhaft nutzt und in ihrer Bilanz führt – der Übersicht über Vermögen und Schulden. Dazu gehören zum Beispiel Grundstücke, Straßen, Gebäude und Fahrzeuge. Beteiligungen an Unternehmen zählen nicht dazu, sie stehen bei den Finanzanlagen.

Die Bilanz zeigt Buchwerte, keine Marktpreise. Der Wert steigt durch Zugänge und sinkt durch Abschreibungen (den jährlichen Wertverlust), Abgänge und Umbuchungen. Diese Entwicklung zeigt der Anlagenspiegel, eine Tabelle über die Veränderungen. Sinkt die Summe, kann das an Abschreibungen liegen, ohne dass entsprechend viel verschwunden ist. Marktwert, Sanierungsbedarf oder Kosten für Ersatz lassen sich aus dem Betrag nicht ablesen. In Bonn ist außerdem wichtig, wo eine Anlage geführt wird: im Kernhaushalt der Stadt oder in einem Bereich mit eigener Rechnung wie dem Städtischen Gebäudemanagement.

Konkrete Bonner Zahlen finden Sie in den Berichten zu Bonns Finanzen. Dort nennt jede Zahl ihr Jahr, ihren Status (etwa Plan oder Ist) und die Originalquelle.

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