Rechnungswesen
Ergebnisrechnung
Sie vergleicht, was der Stadt in einem Jahr zusteht, mit dem, was sie in diesem Jahr verbraucht – einschließlich der Abnutzung ihrer Gebäude.
Die Ergebnisrechnung stellt Erträge und Aufwendungen eines Jahres gegenüber. Vereinfacht fragt sie: Was steht der Stadt in diesem Jahr zu (Steuern, Gebühren, Zuschüsse)? Und was verbraucht sie (Personal, Energie, Abnutzung von Gebäuden …)? Entscheidend ist, zu welchem Jahr etwas gehört – nicht, an welchem Tag Geld fließt. Deshalb zählt auch der jährliche Wertverlust von Gebäuden und Geräten mit (Abschreibung). Ebenso zählen Veränderungen bei Rückstellungen, also bei absehbaren späteren Verpflichtungen.
Worauf Sie achten sollten: Ein Gebäude kann hier Kosten verursachen, obwohl sein Bau längst bezahlt ist. Umgekehrt belastet der Kauf von etwas lange Nutzbarem das Ergebnis meist nicht sofort mit dem ganzen Preis. Ein Überschuss heißt deshalb nicht, dass genauso viel Geld zusätzlich auf dem Konto liegt. Wo diese Website die Kosten einer Aufgabe über ihren Aufwand zeigt, ist diese Sicht gemeint.
Ob die Stadt zahlungsfähig ist und wie viele Kredite sie aufnimmt oder tilgt, zeigt die Finanzrechnung. Beide Rechnungen gehören nebeneinander gelesen, nicht addiert.
Wichtig: Ergebnisrechnung und Finanzrechnung messen Verschiedenes und dürfen nicht zusammengerechnet werden.
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