Leitfrage · 3 Perspektiven
Sollte Bonn erst reparieren und dann neu bauen?
Straßen verlieren an Wert, während geplante Neubauten nicht fertig werden.
1 ordnet ein1 dafür1 dagegen
Thema · 7 Beiträge
Lebt Bonn von der Substanz? Was schon da ist und langsam verfällt.
Stand der Dinge · 4. Oktober 2026
Das Straßennetz hat −26 % an Buchwert verloren; ersetzt wurden nur 36 % des Wertverlusts.
Gleichzeitig bleibt geplantes Geld liegen: 2024 flossen nur 13,6 % der verfügbaren Baumittel ab, 404 Mio. € wanderten ins Folgejahr.
Seit dem 3. Juni 2026 ist die Nordbrücke voll gesperrt. Abriss und Neubau zahlt der Bund; die Notmaßnahmen hat Bonn bezahlt (≈ 1,2 Mio. €).
der verfügbaren Mittel für Baumaßnahmen flossen tatsächlich ab
So viel der Investitionsmittel floss 2014–2018 im Schnitt ab, so wenig 2022/2023
Projekten liegen über Budget, nur eins darunter. Ebenso viele werden später fertig
der befragten Betriebe lehnen inzwischen Aufträge auf der anderen Rheinseite ab
statt 6–8 Minuten von der Oxfordstraße zur Kennedybrücke, dienstags bis donnerstags um 17 Uhr
aller investiven Auszahlungen waren Finanzanlagen, nur 32 % Baumaßnahmen
Sortiert nach Lesetiefe, nicht nach Datum.
Meinungsbeiträge und Leitfragen zu diesem Thema.
Leitfrage · 3 Perspektiven
Straßen verlieren an Wert, während geplante Neubauten nicht fertig werden.
1 ordnet ein1 dafür1 dagegen
Was Bonn 2026 für deinen Haushalt rechnerisch einplant, von Schule bis Sozialhilfe. Als Bild zum Teilen.
Alle Projekte des Gebäudemanagements nach Kostensteigerung und Verspätung. Jede Baustelle als Bild zum Teilen.
Die Nordbrücke treibt Bonn in die Pleite.
Stimmt so nichtAbriss und Neubau zahlt der Bund. Bonn trägt die Kosten der Notmaßnahmen, etwa für den kostenlosen Nahverkehr im Juni. Das sind ≈ 1,2 Mio. €.
Teuer wird die Sperrung für die Wirtschaft und für deine Zeit. Langfristig kann sie auch die Gewerbesteuer treffen. Mehr in Die Nordbrücke.
Geprüft am 04.10.2026Faktencheck mit Quellen →